Perspektiven zum Lesen

Hier gibts den Ausstellungskatalog, in dem alle Bilder und die dazu gehörigen Texte zu sehen sind.

Texte der FotografInnen zur Ausstellung

Die FotografInnen sind junge Menschen aus ganz Österreich im Alter von 16 bis 27 Jahren mit sehr unterschiedlichen Hintergründen. Die Diversität der FotografInnen spiegelt sich ebenfalls in der Ausstellung wider: JedeR hat einen anderen Bezug zu den Sustainable Development Goals.

THERESA ADELMANN
Ich bin…
Ottakringerin, Schwester, ehemalige Schwimmerin, versuchte Kreative, gleichermaßen offen und verschlossen, versucht in der Freizeit abseits der gängigen Pfade zu wandeln, Osterküken, Einserschülerin (auch: Streberin), ausdrücklich kein Serienjunkie, überorganisiert, untersozialisiert, mag online-Tests, Operngängerin, Drückerin, kompliziert wenn’s einfach geht, Frühlingswetterenthusiastin, Spaziergängerin, gemütliches Energiebündel, alt und neu.

SAIFEDDIN ALSHABAA
Ich arbeitete 2010 – 2015 als Journalist und Fotograf im Ministerium für Kultur und Information; 2015 Flucht nach Österreich. Seit dem arbeite ich an meinem Spracherwerb und engagiere mich für diverse Tätigkeiten für die Caritas und die Stadt Bregenz bei Veranstaltungen (Gemeinsam am See, Fotografieren und Unterstützung bei Veranstaltungen), Mithilfe bei der Jugendorganisation OJAD Dornbirn, Hilfe bei der Erstellung von Lernmaterialien. Meine Interessen: Programmieren, Technik, Fußball, Tischtennis, Schach, Volleyball.

SONJA BERTRAM
Lieber Asker,
als ich 21 war, habe ich an einem Fotoworkshop teilgenommen. Damals waren die SDGs noch nicht so bekannt wie heute. Zu dieser Zeit habe ich gerade Lehramt studiert, aber wie du weißt, bin ich in meinem Lebensweg noch in viele andere Richtungen gegangen. Aber politisch interessiert war ich schon immer, ich wollte immer die Welt verändern und diesen Workshop habe ich als Beitrag dazu gesehen. Es war sehr inspirierend. Wir waren fast 20 junge Menschen und alle hatten so viele tolle Ideen.
Mit dem Fotografieren habe ich eine neue Form von kreativem Ausdruck für mich entdeckt. Es hat mir viel Freude gemacht, die Fotos in der Umgebung zu machen, in der ich groß geworden bin. Über die Brücke bin ich zum Beispiel fast täglich mit dem Rad in die Schule gefahren.
Mit der Urbanisierung des Donaufeldes bin ich aufgewachsen. Jedes Jahr wurden es weniger Felder und mehr Gebäude. Es hat mir gutgetan, dies in den Fotos festzuhalten und so auch einen Bezug von den SDGs zu meinem Leben zu finden.
Weißt du Asker, es macht mich glücklich, dass die Menschen heutzutage viele der erreichten Ziele als selbstverständlich sehen. Natürlich ist die Welt deshalb noch nicht perfekt, aber es lohnt sich zuversichtlich zu sein! Ich möchte dir zum Schluss noch eine Strophe aus einem Lied mitgeben:
Don't try to change the world, find something that you love
And do it every day
Do that for the rest of your life
And eventually, the world will change*.
Alles Liebe,
Deine Urgroßmutter

* "growing up" von Macklemore und Ryan Lewis
 

JUDITH KAPELLER
Ich wuchs als viertes von sechs Kindern in Oberösterreich auf. Von klein auf lebte ich ein Leben nahe an der Natur. Das Haus meiner Eltern steht am Rande eines kleinen Waldes, dort ging ich oft auf Entdeckungstour und entwickelte die Liebe zum Detail. Ich schulte meinen Blick für das Schöne und wollte dieses festhalten lernen. Schon mit 12 Jahren war die Kamera mein ständiger Begleiter.
Bis zum heutigen Tag trage ich die Leidenschaft zur Fotografie in mir und lebe sie wann immer es mir möglich ist. Das Projekt Pic your future hat meine Begeisterung geweckt, da es zwei meiner Hauptinteressen, nämlich die Fotografie und die nachhaltige Entwicklung, verbindet. Nachhaltigkeit ist mir nicht nur in Bezug auf die Natur, sondern auch auf die Entwicklung des Menschen wichtig. Ein Thema, für das ich mich als Sozialpädagogin für Kinder und Jugendliche einsetze.
Auf künstlerische Weise versuche ich die Welt wie ich sie kenne zu verbildlichen. Ich  möchte mit meinen Bildern zum kreativen Gedankenspiel und Bilderwelten malen anregen. Meine Fotos zeigen Momente, in denen ich innehalte und still das Leben feiere. Sie sind Momente, die ich mit dir teilen möchte.

FELIX LEHNER
Konsum. Nachhaltigkeit. Verschwendung.
Was wollen wir? Immer mehr. Immer mehr Geld. Immer mehr Luxus.
Wir verschwenden unser Leben um Geld zu verdienen und uns Dinge zu leisten, nur damit wir mehr Luxus haben. Doch was ist Luxus? Doch nicht all dieser Schrott der sich als “Qualität” verkauft. Nein. Luxus ist es jeden Tag aufzustehen, zu atmen, zu leben. Luxus ist es, mit Freunden im Gras zu sitzen und zu lachen. Luxus ist es, frei zu sein.
Wir begeben uns in ein Gefängnis von Konsum. Jeden Tag arbeiten um uns am Abend etwas “Luxus” zu leisten oder sich den “wohlverdienten” Urlaub zu gönnen. Lieber arbeiten wir viele viele Stunden um anschließend Zeit zum Entspannen zu haben, als gleich zu entspannen.
Wir werfen unsere Freiheit, unser Leben, einfach weg. Und all das für unwichtige Dinge. Für die wirklich wichtigen, Familie, Freunde und einem selbst, findet man dann doch zu wenig Zeit. “Geld ist Zeit” kann man auch ganz anders verstehen. Geld ist Lebenszeit. Wir schenken unseren Freunden lieber 100€, für die wir mehrere Stunden arbeiten, zum Geburtstag, als uns 2h wirklich für sie Zeit zu nehmen.
Letztendlich ist es wichtig, was man konsumiert. Man braucht nur so viel Geld, wie man ausgibt. Und wenn wir wenig konsumieren, haben wir mehr Zeit zum Leben und weniger zum Arbeiten.
Doch man sollte sich mal Fragen, was man im Leben braucht. Sind es wirklich Dinge wie ein überfüllter Kleiderschrank, ein riesiges Haus mit 3 Badezimmern oder das tolle Luxusauto um 80.000€?
Nein. Wer glaubt dass so etwas glücklich macht, könnte auch gleich glauben das man Geld essen könnte. All das macht Freude, mehr nicht. Langanhaltendes Glück ist jedoch etwas ganz anderes, etwas viel tieferes. Man muss sich Zeit dafür nehmen und im Hier und Jetzt leben. Einfach genießen.
Letztendlich sind viele Lösungen zur Nachhaltigkeit mit Verzicht und Bewusstsein fürs Leben verbunden. Doch dieser Verzicht sollte nicht als eine Bürde angesehen werden. Wir kommen zurück zu den wichtigen Dingen und verschwenden unsere Zeit nicht mit Arbeit und Konsum, nicht mit Geld und Luxus. Vielmehr können wir daraus wachsen und glücklich werden. Vielmehr können wir dadurch Freiheit und Freude kreieren. So können wir nicht nur der Erde helfen, nein, auch uns selbst.

LAURA LICK
Momentan studiere ich Internationale Entwicklung an der Universität Wien. In meinen Bildern geht es um Naturverbundenheit, Gesellschaftskritik und Provokation.
When we gonna see that life is happening?
And that every single body bleeding on its knees is an abomination
And every natural being is making communication
And we're just sparks, tiny parts of a bigger constellation
We're miniscule molecules that make up one body
You see the tragedy and pain of a person that you've never met
Is present in your nightmares, in your pull towards despair
And the sickness of the culture, and the sickness in our hearts
Is a sickness that's inflicted by this distance that we share […]
Justice, justice, recompense, humility
Trust is, trust is something we will never see
Till love is unconditional
The myth of the individual has left us disconnected, lost, and pitiful
I'm out in the rain
It's a cold night in London
And I'm screaming at my loved ones to wake up and love more
I'm pleading with my loved ones to wake up and love more
– aus dem Lied „Tunnel Vision“ von Kate Tempest.

YAZAN MAJANINI
Yazan maturierte am Oula & Al-Khuloud Gymnasium in Damaskus. 2014 erfolgt die Flucht aus Syrien nach Österreich, wo er seitdem als anerkannter Flüchtling lebt und derzeit das Abendgymnasium Wien 21 besucht. Yazan ist nicht nur ein passionierter Hobbyfotograf und Taekwondo Kämpfer sondern befasst sich seit längerem intensiv mit Umweltfragen und der nachhaltigen Entwicklung.

FAHAD QAYS NAFEA
Ich bin seit 2015 in Österreich und engagiere mich seither bei der Offenen Jugendarbeit Dornbirn. Ich interessiere mich sehr für Projekte die den Zusammenhalt und das Beswusstsein von Menschen stärken. Da ich sehr kreativ bin wollte ich mit meinen Ideen gerne zur Ausstellung beitragen und dabei auch etwas Neues lernen. Das kann man am Besten im Austausch mit anderen.

NADJA POHORELY
Who? Nadja Pohorely
When? 2000
Where? Vienna
What? Just read the following excerpt of a short poem which accompanies me through life and that I always keep in mind. I invite you to think about it …
Changing The World
(by Frederick J.B. Moore II)
changing the world
is never an easy task
because the minds of man never want to change
but if you are crazy enough to try
then others will be crazy enough to follow
to change the world
you dont have to be perfect
all you need is an idea
worth sharing and worth following
to change the world
your heart has to be into it
you can`t half step what you do
or everything will fall apart […]
to change the world
your first step has to be yourself
because you are the greatest catalyst for change
and the greatest challenge to tradition.

Alle 3,5 Sekunden wird ein Hahnenküken in Österreich ermordet.
In Österreich werden 18 Millionen Küken für Legezwecke geboren. Die Tiere sind für die Fleischmast nicht geeignet, sondern auf das Eierlegen spezialisiert gezüchtet. Rund die Hälfte davon sind männliche Küken, die nach der Geschlechtsbestimmung noch am selben Tag getötet werden. Dagegen protestierten Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) […] auf der Wiener Mariahilfer Straße. Die aussortierten Küken sind aufgrund ihres Geschlechts für die Eierindustrie nicht verwertbar. In der Regel werden die Eintagsküken vergast und danach geschreddert, so der VGT. Im vergangenen Jahr wurden 9,260.115 männliche Küken aussortiert, was bedeutet, dass alle 3,5 Sekunden ein Hahnenküken getötet werde. Nur männlichen Küken aus Bio-Freilandhaltung werde dieses Schicksal erspart. (Quelle: APA/Red.)
Willst du die Augen vor solchen Missständen verschließen oder dich dagegen einsetzen?

1/3 der Lebensmittel landet weltweit auf dem Müll.
173 kg Lebensmittelabfälle fallen jährlich pro Person in der EU an.
1/4 der eingekauften Lebensmittel wird in jedem Haushalt weggeworfen.
2-mal die Fläche Australiens wird von Landwirtschaftsflächen beansprucht, deren Produkte nie konsumiert werden.
Wäre Lebensmittelverschwendung ein Staat, wäre sie der drittgrößte CO2 Emittent nach USA und China.
750 Mrd. USD betragen die jährlichen Kosten der weltweiten Lebensmittelverschwendung.
Wieso wird so viel an kostbarer Nahrung weggeworfen?
Zu strenge Vorgaben über Form und Aussehen der Lebensmittel.
Volle Regale bis Ladenschluss.
Zu große Portionen in Restaurants usw.
Schlechte Einkaufsplanung, falsche Lagerung und zu viel Kochen.
(Quelle: https://www.muttererde.at/fakten/)
Willst du zu dieser katastrophalen Situation beitragen oder etwas daran ändern?
 

MAGDALENA PRÖLL
Ich bin Magdalena und der großen Meinung, dass man mit kleinen Dingen die Welt verbessern kann. Deshalb bin ich auch irgendwie auf die Idee gekommen, die Vielfalt der Mistkübel in Wien zu preisen, indem ich sie zu einer Serie zusammenzustellen versuchte. Jede/r kann somit sich beteiligen, die Stadt in Ordnung zu halten!
Der Vogel ist mein Glückstreffer und symbolisiert für mich das Verinnerlichen von Natur. Was wiederum uns erinnern soll, dass wir mit der Verschmutzung und Verschwendung  der Umwelt eigentlich nur uns selber schädigen. Nachdenken, dann Konsumieren! Einatmen; ausatmen; leben!

PAUL REGITNIG
Über mich: Neben der Schule mache ich sehr gerne Reisen, auf denen ich meine Leidenschaft zur Fotografie freien Lauf lassen kann.  Seit nun schon fast acht Jahren beschäftige ich mich mit Fotografie und Film. Umso größer war die Freude, als ich die Teilnahmebestätigung für „Pic your future“ erhielt. Eine großartige Gelegenheit meinen Teil dazu beizutragen, Leute zum Nachdenken über die SDGs zu bewegen.

San Remo ist ein Ort der Reichen, der Schönen und der Touristen. Orte wie diese haben meist zwei Seiten, eine schöne prächtige, aber auch eine, welche von vielen nicht so wirklich wahrgenommen werden möchte. Und so beschloss ich, nachdem ich die eine Seite der Stadt mit einem Casino einigen Hotels und Villen zur Gänze gesehen hatte auch einmal kurz die andere Seite, die der Armen kennenzulernen. Also trat ich mit jenem Obdachlosen, welcher es sich auf unserem Busparkplatz mit all seinem Hab und Gut gemütlich gemacht hatte, im Zuge unseres Projekts in Kontakt. Soweit es die sprachliche Barriere zuließ haben wir uns kurz unterhalten und er hat sich über eine Spende meinerseits sehr gefreut. Im Anschluss ist dieses Foto entstanden, auf dem man ihn mit seinem wichtigsten Besitz, nämlich seinem Fernglas, auf dem Busparkplatz in San Remo sitzen sieht.
Die Grazer Murauen sind ein wunderbarer Landschaftsstreifen entlang des Flusses. Für alle Grazerinnen und Grazer ist dieses Gebiet ein einziger Traum um einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Aber nicht nur für den Menschen, sondern auch für unsere Umwelt bieten die Auen gewaltige Vorteile. Viel Grünfläche, welche einen großartigen Sauerstoffproduzenten abgibt und die Luft von Staub und Partikeln reinigt. Gerade für Graz mit ihrer Feinstaubproblematik ist der Erhalt der Auen sehr wichtig. Auch auf den Erhalt des Baumbestandes wird hier geachtet. Aufforstungsgebiete sieht man beim Spazierengehen zu genüge.

Die Grazer Murauen sind ein wunderbarer Landschaftsstreifen entlang des Flusses. Für alle Grazerinnen und Grazer ist dieses Gebiet ein einziger Traum, um einfach einmal die Seele baumeln zu lassen. Aber nicht nur für den Menschen, sondern auch für unsere Umwelt bieten die Auen gewaltige Vorteile. Viel Grünfläche, welche einen großartigen Sauerstoffproduzenten abgibt, und die Luft von Staub und Partikeln reinigt. Gerade für Graz mit ihrer Feinstaubproblematik ist der Erhalt der Auen sehr wichtig. Auch auf den Erhalt des Baumbestandes wird hier geachtet. Aufforstungsgebiete sieht man beim Spazierengehen zur Genüge.
 

ELISABETH SCHWARZKOGLER
Etwas darzustellen, was man nicht sofort versteht; eine kurzzeitige Illusion von etwas, was man glaubt, erkannt zu haben; eine Flut von Gefühlen, Bildern, Gedanken; eine Geschichte, die ohne viele Wörter erzählt wird; das sind die Aspekte, die für mich Kunst am interessantesten machen. Sobald ich ein Kunstprojekt starte, sind das die Ziele, die ich mir selber vor Augen halte. Ich möchte etwas erschaffen, für das man Zeit braucht. Denn in einer Welt, in der jeder Stress hat, will ich nicht mitmachen und ich lade jeden dazu ein, sich Zeit zu nehmen.
Seit meiner Jugendzeit bin ich recht ambitioniert, mich in Fotografie und Film auszuprobieren. 2014 begann ich dann meine Ausbildung zur Filmemacherin und Fotografin und versuche, mich immer wieder erneut in diesen Bereichen zu entfalten.
Eine weitere Eigenschaft, die mich stark auszeichnet, ist die Suche nach dem nächsten Abenteuer; sei es draußen in der Natur, auf Reisen oder im Gespräch mit einem Fremden. Sobald man seine Komfortzone verlässt, entdeckt man so einiges; neben dem Wunderschönen jedoch auch die Ungerechtigkeit.
Irgendwie haben mich die SDGs seit längerem begleitet. Sie wurden nur mit anderen Begriffe umschrieben; Umweltschutz, Gleichgerechtigkeit, Feminismus, und viele mehr. Seit letztem Jahr, 2017, befasste ich mich immer bewusster mit den 17 Zielen und es wurde ziemlich schnell mein Anliegen, diese auch in meinem Umkreis bekannter zu machen.
Warum also nicht mit Hilfe eines Kunstprojekts, für das man sich Zeit nehmen mag?

LAURA WINKLER
“This is your life. Do what you want and do it often.
If you don't like something, change it.
If you don't like your job, quit.
If you don't have enough time, stop watching TV.
If you are looking for the love of your life, stop;
they will be waiting for you when you start doing things you love.
Stop over-analysing, life is simple.
All emotions are beautiful.
When you eat, appreciate every last bite.
Life is simple.
Open your heart, mind and arms to new things and people, we are united in our differences.
Ask the next person you see what their passion is and share your inspiring dream with them.
Travel often; getting lost will help you find yourself.
Some opportunities only come once, seize them.
Life is about the people you meet and the things you create with them, so go out and start creating.
Life is short, live your dream and wear your passion.”
- Holstee

THERESA WINTER
Mein Name ist Theresa Magdalena Winter und ich bin 16 Jahre alt. Ich wohne in der Südsteiermark und bin auf einer Landwirtschaft aufgewachsen. Derzeit besuche ich eine höhere Schule mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft und Ernährung und erhoffe mir beruflich sowie persönlich von dieser fundierten Ausbildung zu profitieren. Durch meine privaten und schulischen Erfahrung, sowie der Erkenntnisse der SDGs, gehe ich nun mit offeneren Augen durchs Leben und hinterfrage vieles, das zuvor unwichtig war. Mir wurde bewusst, dass mich die SDGs in meinem Alltag in unterschiedlichsten Formen begegnen und ich als einzelne Person die Entwicklung dieser Ziele beeinflussen kann. Ich möchte mich für die SDGs einsetzten und mich zu einer starken Persönlichkeit entwickeln, die trotz Widerstand in der Gesellschaft, Überzeugungs- und Durchsetzungskraft besitzt. Den ersten Stein für diesen Weg habe ich bereits gelegt – ich bin jung, engagiert, kreativ und weiß, was ich will.

PHILIPP ZENGER
Ich persönlich bin auf die SDG's das erste Mal im Zusammenhang mit meinem Studium aufmerksam geworden. Ich denke, dass uns allen eigentlich schon lange bewusst ist, dass ein globales Umdenken und vor allem aktives Handeln notwendig ist, damit auch in Zukunft unsere Kinder noch ein wunderbares und selbstbestimmtes Leben auf diesem Planeten führen können. Hier finde ich, sind die SDG's wichtige erste Schritte, um diese Veränderung in Gang zu bringen und die nötige Aufmerksamkeit zu erreichen. Ich wünsche mir wirklich von ganzem Herzen, dass wir aus einem Gefühl des Miteinanders heraus in Zukunft eine bessere Welt schaffen können, wo jedes Lebewesen seinen Platz hat, um sein volles Potenzial in friedvoller Umgebung auszuschöpfen.
Entrückt der Welt, einst so nah in unserem Herzen. Vergessen ..., uns unserer Selbst zu erinnern. Wie ein Schweif aus Sternenstaub, den vergeblich zu fangen man versucht. Die Zeit bewegt, doch du stehst still. Gefesselt, ich... der ich bin. So begreife es doch, hallt es stumm. Doch noch die Zeit noch nicht so weit. Das Ich dafür noch nicht bereit.