Beitrag der Alm- und Berglandwirtschaft zu Naturschutz und Klimawandeleindämmung

Der Klimawandel stellt die Alm- und Berglandwirtschaft vor neue Herausforderungen. Die alpine Landwirtschaft mit ihren sensiblen Ökosystemen erstreckt sich über verschiedene Höhenlagen und Klimazonen und ist stark von den sich ändernden klimatischen Ausgangsbedingungen betroffen. Eine längere Vegetationsperiode und höhere Futtererträge bei veränderten Auftriebszahlen sowie eine nur mitunter saisonal mögliche Bewirtschaftung erfordern ein gutes Weidemanagement. Gleichzeitig kann eine standortangepasste Alm- und Berglandwirtschaft auch einen positiven Beitrag zum Erhalt von artenreichen Lebensräumen und zur Abmilderung von Klimawandelfolgen leisten.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden klimawandelbedingte Herausforderungen für die Almwirtschaft aufgezeigt, die Bedeutung der Almbewirtschaftung für den Erhalt von naturschutzfachlich wertvollen Flächen erörtert und die Abmilderung von Klimawandelfolgen und mögliche Anpassungsstrategien diskutiert. Durch das Vorstellen unterschiedlicher Ansätze und Projekte sowie das Vernetzen der verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Fachbereich wird ein Informations- und Erfahrungsaustausch angeleitet. 

 
Anmeldung bis 29. August unter: https://www.zukunftsraumland.at/anmelden/9591
Datum: 
Donnerstag, 5. September 2019 (Ganztägig) bis Freitag, 6. September 2019 (Ganztägig)
Ort: 
Nationalpark Hohe Tauern Kärnten Besucherzentrum Mallnitz, Mallnitz 36, 9822 Mallnitz