Fokusarbeit 21/22: Umweltengagement

Eine Fokusarbeit von: Tim

Ich versuche, so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich zu leben. Natürlich kann allein durch mein Umweltengagement die Klimakrise nicht gelöst werden, dennoch möchte mit gutem Beispiel voran gehen und möglichst vielen anderen Leuten aufzeigen, dass es auch im kleinen Kreis möglich ist, einen Teil zu einer umweltbewussten Gesellschaft beizutragen. Ich achte besonders auf den Kauf von nachhaltig, biologisch und fair produzierten Lebensmitteln. Auch die Sammlung meiner Kleider besteht hauptsächlich aus Second-Hand-Läden oder aus dem Kleiderschrank meines Opas. Des Weiteren verzichte ich auf Flüge aller Art.
Da ich das Privileg habe, in großem Wohlstand zu leben, ist ein gewisser ökologischer Fußabdruck unvermeidbar, dennoch versuche ich, wo immer auch möglich, auf das Umweltschädliche zu verzichten.

Die heiß diskutierte Thematik über den Klimaschutz zeigt meiner Meinung nach die Dekadenz und den Egoismus unserer Gesellschaft auf. Der Großteil der Bevölkerung ist nicht bereit, auf Kleinigkeit für das Wohlbefinden unseres Umfeldes zu verzichten, zerreißt sich aber lautstark über andere banale Dinge das Maul. So werden beispielsweise zu Silvester weiterhin Raketen geschossen, obwohl dies erwiesenermaßen lebensgefährlich für Vögel und andere Tiere ist. Auch die Konsumgesellschaft fügt Mensch und Tier Leid zu. Es müssen immer mehr unter menschenunwürdigen Bedingungen produzierte Kleidungsstücke importiert werden, um den Kaufwahn unserer Gesellschaft zu stillen. Auch Rassismus jeglicher Art ist in manchen Teilen der Bevölkerung noch zu finden, obwohl uns die Vergangenheit gezeigt hat, dass Rassismus Gewalt zur Folge hat und deswegen nicht toleriert werden kann.

Was niemals in Vergessenheit hätte geraten dürfen, dass wir alle ein Teil eines großen Ganzen sind, geriet in Vergessenheit. Der Egoismus überschattet die Menschlichkeit und der in der Gesellschaft etablierte Konsumwahn wurde zum höchsten Gut.