Fokusarbeit 21/22: Mein Beitrag zum Umweltschutz

Eine Fokusarbeit von: Michaela

Geschockt durch die wenigen Bäume in der Landschaft, bin ich mit dem Drang etwas tun zu wollen von einer Island-Reise nachhause gekommen. Daraufhin habe ich an einem Projekt des Europäischen Solidaritätskorps teilgenommen und mit Skógræktarfélag Íslands, dem isländischen Forstverband, von Juni bis November 2020 gearbeitet. Ich habe vor allem bei der Wiederaufforstung geholfen und sehr viel heimische Birke (Betula pubescens) und nordamerikanische Föhre (Pinus contorta) angepflanzt.

Von September 2021 bis August 2022 absolviere ich mein Freiwilliges Umweltjahr in einer kleinen Gärtnerei, die biologisch zertifiziert ist und nur heimische Gräser, Stauden und Gehölze produziert. Dort arbeite ich gemeinsam mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Ich habe mit ihnen kein Mitleid, sondern sehe sie ganz einfach als meine Kolleg:innen. Ich weise sie an, unterstütze sie bei Aufgaben oder sie unterstützen mich.

Michaela sieht ihre eigene Einstellung als wichtigsten Beitrag zur Umwelt.
Achtsamkeit steht im Zentrum ihres Handelns. Wenn sie sich in der Natur aufhält, passt sie gut auf, um ihren Einfluss so gering wie möglich zu halten. Wenn sie mit Tieren zu tun hat, ist sie ihnen gegenüber respektvoll und sieht sie nicht als etwas Minderwertiges.
Weiters hat sie erkannt wie schlecht übermäßiger Konsum ist und, dass sie Sachen aus der Werbung – mit denen man cool ist, mit denen man wer ist, mit denen man dazugehört – alle gar nicht braucht. Sie braucht keine neue Fashion, sie braucht auch keine Prestigeobjekte. Erst recht braucht sie keine neuen Dinge, wenn alte noch funktionieren.