Kreativ-Workshop

Die TeilnehmerInnen bekommen Gelegenheit, verschiedenste kreative Methoden selbst auszuprobieren (Theater, Film, Citybound, Repaircafé, Orientierungslauf, etc.) 

Eignung: 10-30 TeilnehmerInnen
Zeitraum: 3 Stunden bis 1 Tag
Planungsdauer: 4 Wochen bis 3 Monate

Vorteile: Spaß, Action und spielerische Vermittlung von Inhalten sowie Methoden. Der Aspekt des Selbermachens kommt bei diesem Format am stärksten zur Geltung.

Mögliche Schwierigkeiten:

  • Außergewöhnliche Materialen, die schwer zu organisieren sind
  • Spezielle Ansprüche an die Räumlichkeiten, wie z.B. Größe, Lichtverhältnisse, Werkplätze, etc.
  • Bei Outdoor-Workshop Schlechtwetter mitbedenken

 

Materialien: je nach Thema Kostüme, Kameras, Kreativ- und Bastelmaterialien, Werkzeug, etc.

 

Praxistipps:

  • Ansprechenden Titel überlegen - Beispiele: Rankings wie z.B. "Die 5 beste Upcycling-Tipps zum Selbermachen", How-To-Titel wie z.B. "Wie aus deiner Jeans eine Tasche wird", Win-Win Situationen, wie z.B. "Wie du den Müllberg verkleinerst und damit auch noch Geld verdienst", kuriose Titel, die neugierig machen "Auf Tauchstation im Müllcontainer", etc.
  • Wasser zur Verfügung stellen, Karaffen und Gläser statt Einwegflaschen
  • Raum gut vorbereiten: passende Bestuhlung, Dekoration, einladende Atmosphäre
  • Alternativen für Schlechtwetter bei Outdoorworkshop überlegen, z.B. vorsorglich Raum als Ersatz organisieren, Programm-Variante für Schlechtwetter planen, etc.

 

Erfahrungen bei der Anwendung des Formats mit Jugendlichen:

  • Wichtig ist, bei diesem Format eine besondere Herausforderung bieten zu können. Wenn Jugendliche etwas eh schon kennen und können, interessiert es sie wenig. Unserer Erfahrung nach sind Kreativworkshops dann besonders spannend, wenn etwas ganz Neues und Untypischen zum Ausprobieren angeboten wird, z.B. einen Laptop auseinander bauen. Für den "besonderen Touch" können auch tolles Equipement oder tolle Persönlichkeiten sorgen, so z.B. von einem "echten Journalisten" lernen, wie man Presseartikel schreibt oder für den Videoworkshop eine "besondere Kamera", "ein gscheites Mikro" o.ä.
  • Das tolle an diesem Format ist, dass Themen über Umwege vermittelt werden können. Bei JUMP Veranstaltungen hat sich gezeigt, dass Jugendliche sehr interessiert an Theater-, Film-, Foto-, und Schreibworkshops sind. Gerade Themen wie Abfallvrmeidung, die Jugendliche zunächt nicht sehr spannend finden, können so mit den beliebten Bereichen verbunden werden. Bei einem Film, den die Jugendlichen selbst zum Thema Abfall drehen oder einem lustigen, kabarettistischen Theaterstück, das die Jugendlichen selbst entwickeln, lernen sie Fakten und Hintergründe rund um die Thematik ganz spielerisch - und haben auch noch sehr viel Spaß daran ... und das bleibt, wie dann auch die Thematik, mit der sie sich auseinander gesetzt haben, positiv konnotiert in Erinnerung ...

 

Bewertung bei den Green Days: Ca. 1/3 der Befragten beurteilten dieses Format mit „konnte dabei sehr viel zum Thema Abfallvermeidung mitnehmen“. Es zeigte sich bei den Green Days, dass mit diesem Format das Thema "Abfallvermeidung" spielerisch vermittelt werden kann. Im Vordergrund stand für die TeilnehmerInnen der Aspekt des Selbermachens. 

Fazit: Das Format eignet sich sehr für die Vermittlung des Themas an Jugendliche, weil die Wissensvermittlung spielerisch und kreativ erfolgt. Es bietet unzählige Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte für die Vertiefung des Themas.

 

Eigene Erfahrungen und Feedback zu diesem Format?

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