Duales Studium in Österreich: Die Vorteile

 

In Österreich nimmt die Beliebtheit dualer Studiengänge genauso zu wie in Deutschland. Das liegt an den enormen Vorzügen im Vergleich zum gewöhnlichen Studieren, diese sind inhaltlicher und finanzieller Natur. Umweltbewusste suchen sich am besten einen nachhaltigen Arbeitgeber, der diese Form des Studiums ermöglicht.

 

 

Die Rahmenbedingungen beim dualen Studieren

Beim dualen Studium verbinden Studierende Praxis und Theorie in idealer Form. Zum einen arbeiten sie in einem Unternehmen, zum anderen besuchen sie eine Hochschule. Voraussetzung ist immer, dass Firmen solche Ausbildungsplätze anbieten und Interessierte einstellen. Anschließend wechseln sich die praktischen und die theoretischen Einheiten ab. Dafür existieren unterschiedliche Modelle: Teilweise findet der Wechsel innerhalb jeder Woche statt: Die einen Tage sind für die Hochschule reserviert, die anderen für den Betrieb. Zum Teil organisieren die Verantwortlichen dies aber auch in mehrwöchigen Blöcken. Die zweite Variante empfiehlt sich insbesondere, wenn Hochschule und Unternehmen nicht am selben Ort sind.

 

Die zwei wesentlichen Vorteile

Die Beliebtheit der dualen Studiengänge lässt sich leicht erklären:

1. Die Kombination aus Praxis und Theorie erweist sich als optimales Lehrmodell. Studierende können theoretisch Erlerntes sofort praktisch anwenden. Dadurch verbessern sich auch die Berufschancen, da Studenten nach ihrer Ausbildung bereits viel Praxiserfahrung besitzen. Vielfach übernimmt sie auch der Ausbildungsbetrieb.

2. Studierende erhalten von ihrem/ihrer ArbeitgeberIn ein Gehalt, ein wesentlicher Vorteil zum üblichen Studieren. Die genaue Höhe differiert stark, sie kann zum Beispiel bei 500 Euro liegen, aber auch deutlich höher. Studenten müssen sie dadurch häufig nicht anderweitig um ihre Lebensfinanzierung kümmern. Zumindest haben sie mit ihrem Lohn einen guten Grundstock, der die Finanzierung deutlich erleichtert.

 

Die Finanzierung

Hochschulen können bei dualen Studiengängen Studiengebühren verlangen. Die Höhe unterscheidet sich. In den meisten Fällen stellt das kein Problem dar: Müssen StudentInnen den Betrag selbst stemmen, können sie hierfür ihren Lohn heranziehen. Viele Unternehmen begleichen die Gebühren auch direkt und zahlen sogar Zuschüsse für Lehrmaterialien, die sich StudentInnen selbst kaufen müssen. Die Bedingungen können sich somit erheblich unterscheiden, vom Gehalt bis zu den Gebühren: Interessierte sollten sich entsprechend informieren, wenn sie nach Ausbildungsplätzen recherchieren.

 

Eine/n geeignete/n ArbeitgeberIn suchen

Doch nicht nur das Finanzielle interessiert bei ArbeitgeberInnen. Bestenfalls überzeugt der/die ArbeitgeberIn auch mit einem erstklassigen Ausbildungskonzept, insbesondere mit einer guten Betreuung der Auszubildenden und interessanten Aufgaben. Umweltbewusste sollten zudem auf den Aspekt der Nachhaltigkeit achten. Dabei muss es sich nicht um klassische Umweltfirmen handeln. Auch Unternehmen wie der Händler Kaiser+Kraft realisieren nachhaltige Konzepte und offerieren attraktive Ausbildungsplätze im dualen Studium, zum Beispiel im kaufmännischen Bereich.